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Das ominöse Couvert

2011-07-13 23:31 von Mungo

Montag, 11.07.2011

Wenn an einem Montag Julimorgen der Lärmpegel am Laufner Bahnhof ansteigt, ist dies das sichere Zeichen dafür, dass die Pfadis ins Sommerlager ziehen. Mit viel Täterä begrüssten wir uns und lachten dem sonnigen Wetter entgegen als auf einmal eine Gestalt auftauchte, welche sich wahrscheinlich am Vortag zu lange an der Sonne aufgehalten hatte. Die komplett in schwarz gekleidete Person übergab uns wortkarg ein versiegeltes Couvert und verschwand danach so schnell wie er gekommen war. Im Couvert befand sich ein Kartenstück auf dem ein Punkt speziell hervorgehoben war. Wir überlegten nicht lange und bestiegen den nächstbesten Zug um den Ort auf der Karte zu suchen.

Ein paar Mal umsteigen und ein kleine Wanderung später erreichen wir den abgelegen Punkt auf der Karte. Bald darauf begrüsste uns ein Herr, der uns schon zu erwarten schien. Er stellte sich als Ichmail vor und freute sich, dass wir dem Aufruf der „Bruderschaft“ gefolgt sind. Nach einer kurzen Stärkung begannen wir mit dem Aufbau  von unserem Dorf, so wie es uns Ichmail empfohlen hatte. Fleissig wurden Stroh, Holz, Zelte usw. herbeigeschafft um die wichtigsten Bauten beginnen zu können. Einige Hammerschläge später statteten zwei Personen der „Bruderschaft“ einen Besuch ab und begutachteten den Fortschritt unserer Arbeit. Da die Sonne langsam hinter dem Berg zu verschwinden begann, empfahlen sie uns die Werkzeuge für heute ruhen zu lassen. Sie wünschten sich, dass wir ihre Bruderschaft genauer kennenlernen und uns deshalb auf den Weg zu ihrem Treffpunkt aufmachen.Kerzenlichter leuchteten im dunklen den Weg zu ihrem Gildenquartier, wie sie es nannten.

Dort angekommen, erklärten sie uns den Hintergrund ihrer Gemeinschaft mit dem Namen „Folio Aluminio“ sowie den Grund warum sie uns an diesem entlegenen Ort unsere Hilfe benötigen. Bei ihrem steten Einsatz für den Frieden auf unserer Erde, gibt es ab und zu heikle Situation zu bewältigen. Bei einer solchen Aktion ist ein höheres Mitglied ihrer Gemeinschaft ungerechtfertigt eingesperrt worden. Wir sollen dabei helfen ihren Bruder aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Ichmail bietete uns an, uns in ihrer Bruderschaft aufzunehmen, falls wir ebenfalls bereit seien uns für den Frieden einzusetzen. Nach kurzem Überlegen, nahmen wir sein Angebot an, dass er uns in den nächsten Tagen zu Mitgliedern ihrer Gemeinschaft ausbilden würde.

PS: Aktuelle Bilder folgen bald. Denn das mit WLAN im tiefen Toggenburger Wald ...... :) 

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