Käse, Orangensaft und Brötlibar - einfach wunderbar
2011-07-15 16:35 von Mungo
Donnerstag, 14.07.2011
Was für ein Erwachen nach einer stürmischen Nacht! Ein Mitglied der Bruderschaft spendierte uns ein reichhaltiges „z’Morge“. Käse, Fleisch, Orangensaft und weiteres mehr lies uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Gestärkt setzten wir dann unsere Ausbildung der Bruderschaft fort.Werkzeugkunde, Samariter usw. waren nur einige Dinge welche es zu erlernen galt.
Am Nachmittag besuchte uns Egon. Er bemerkte, dass wir die überschüssige Energie welche wir am Morgen getankt hatten unbedingt loswerden wollten. Auf einer Wiese in der Nähe tobten wir uns aus. Man konnte sich sogar seines wärmenden Pullovers entledigen.
Wer in unserem Dorf zurechtkommen will, der muss nicht nur sich sondern alle anderen bekochen können. Wir schnappten uns deshalb Kochkessel und begaben uns Fähnliweise zu den verschiedenen Kochplätzen welche es zuerst zu finden galt. Feuer machen ist ohne trockenes Holz nicht immer einfach. Auch das ergatterte Gemüse will anschliessend zuerst einmal zu einer schmackhaften Suppe verarbeitet sein. Bis die Suppe bereit war, überlegten wir uns ein paar Ideen welche wir den anderen Fähnlis nach unserer Rückkehr ins Dorf vorzeigen konnten.Am abendlichen Lagerfeuer führten wir nach einer „Sing-Song-Einlage“ unsere Darbietungen auf. Später stiessen Egon und Ichmail zu uns und schauten unserem Treiben zu. Vor dem Nachtritual weihten sie uns in ein Geheimnis ein. Ein wichtiger Tag sei gekommen: Das gefangen genommene Mitglied ihrer Bruderschaft sollte befreit werden und zwar schon am nächsten Tag!
Um am anderen Tag den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, hatten wir festgestellt, dass wir früh aus den Federn müssen. Deshalb zögerten wir nicht und packten unsere Rucksäcke bereits schon heute Abend um bereit zu sein.
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