Wir befreien den Boss

2011-07-19 22:24 von Mungo

Freitag, 15.07.2011

Voller Tatendrang schwangen wir unsere gepackten Rucksäcke auf den Rücken und machten uns auf in Richtung Treffpunkt welcher uns Ichmail und Egon gestern Abend auf der Karte gezeigt hatte. Das Ziel lag laut Karte in Schutt (Atzmännig) ca. 25 Leistungskilometer weit entfernt von unserem Dorf. Das Wetter passte perfekt und somit konnte unserem Vorhaben den Boss der Bruderschaft aus den Fängen der dubiosen Polizisten zu befreien fast nichts im Wege stehen.Damit uns unterwegs der „Pfuss“ nicht ausging, stärkte sich jeder am Lunchpaket welcher er am morgen erhalten hatte. Somit war auch der Bergpreis von 600 auf 1250 m.ü.M. welcher uns auf die obere Tweralp führte kein Problem. Dann war es soweit. Wir hatten unseren Treffpunkt erreicht. Vor Ort wurden wir von Egon empfangen. Gemeinsam wurde ein Plan geschmiedet, wie wir den Boss befreien konnten. Mit einem geschickten Ablenkungsmanöver sowie beherztem Körpereinsatz gelang es uns die Bewacher zu überlisten und den Gefangen zu befreiten. In sicherer Distanz zu Ort des Geschehens dankte uns Egon für die Hilfe. Als Belohnungen durften wir unseren Mut im nahegelegenen Seilpark beweisen. Gekonnt hangelten und kletterten wir in Bäumen auf dem Atzmännig umher bis es wieder Zeit geworden war um in unser Dorf zurückzukehren.

Ein Zug- und Busfahrt sowie ein kleiner Fussmarsch brachte uns zurück zu unseren Zelten wo wir endlich aus unseren Wanderschuhen schlüpfen konnten um unseren geschundenen Füssen etwas Erholung zu gönnen. Am Abend traff man sich im Sarasani wo ein grosses „Gamesh“-Turnier angekündigt war. Schnell hatte wir unsere Jassgruppen zusammengestellt und schon konnte es losgehen. Geschickte Spieltaktiken halfen dabei, dass es nie langweilig wurde und die Zeit wie im Fluge verging.

Pokerface

Die Besten der Besten konnten am Schluss auf das Siegertreppchen steigen und den prall gefüllten Turnier-Jackpot nach Hausen nehmen.

 

 

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